Sonntag, 17. Januar 2016

Rezension: "Never too far" von Abbi Glines


Autor: Abbi Glines
Originaltitel: Never Too Far
Deutscher Titel: Erlöst (Rush of Love #2)
Verlag: Simon & Schuster Ltd.
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272
Preis: 10,18€
Bewertung: 5 von 5 Sternen

Um was geht es? 
Kannst du ihm vertrauen, auch wenn er dein Herz gebrochen hat? Blaires Welt bricht mit einem Schlag zusammen. Alles, was sie für wahr hielt, ist nichts als Lüge. Sie weiß, dass sie niemals aufhören wird, Rush zu lieben – sie weiß aber auch, dass sie ihm niemals verzeihen kann. Sie versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ohne ihn. Bis ihre Welt erneut erschüttert wird. Doch was tun, wenn der Mensch, der einen am tiefsten verletzt hat, der Einzige ist, dem man noch vertrauen kann?  

Meine Meinung: 

Ich habe das Buch gerade erst beendet und bin noch ein bisschen von meinen Gefühlen überwältigt. Falls ihr euch wundert, ja, das ist die englische Version. Zum Buch selbst: Da ich niemals spoilern möchte, werde ich immer nur vage Andeutungen machen. Ich hasse Spoiler. Das Buch hält definitiv einiges an Höhen und Tiefen bereit. Lange habe ich seit "After Passion" von Anna Todd nichts mehr gelesen, dass mich emotional so mitgerissen hat. Gleich zu Anfang gibt es einen Schockmoment und das ganze Buch über denkt man "das geht nicht gut", aber bis zum Schluss ist es gut gegangen (mal schauen was der dritte Teil bezüglich dessen bereithält). Dann gibt es zwischen Blaire und Rush ein ziemliches Hin und Her. Ich erinner mich grad nicht mehr, ob der erste Teil auch aus der Sicht von beiden geschrieben war, dieser hier ist es jedenfalls. Meist wird je Kapitel zwischen beiden Charakteren gewechselt. Rush ist unheimlich liebenswürdig, wenn auch manchmal ein wenig naiv, weil er Blaire oft verletzt ohne es zu wissen oder zu wollen. Gerade gegen Ende gab es eine Stelle wo ich am liebsten in das Buch gekrochen wäre und ihm eine gescheuert hätte. Blaire ist wirklich stark. Sie ist keiner dieser extrem weinerlichen, sich selbst bemitleidenden Charaktere, und das obwohl ihre Situation wirklich mies scheint. Aber genau darum mag ich sie. Ich kann es nicht leiden, wenn der Hauptcharakter im Selbstmitleid badet. Bethy ist liebenswürdig wie eh und je. Manchmal würde ich sie gerne einfach in den Arm nehmen und knuddeln. Auch wenn sie ein wenig nachsichtiger mit Rush sein sollte. Und damit habe ich eigentlich auch schon genug verraten. Am Ende saß ich heulend und gleichzeitig lächelnd vor dem Buch und musste über mich selbst lachen. Aber wie schon gesagt, mich hat eine Geschichte schon länger nicht mehr so berührt. Absolut empfehlenswert, wenn ihr auf Gefühle und Erotik steht! Ein Lieblingszitat gibt es diesmal keins. Ich weiß jetzt nicht, ob mir nichts besonderes aufgefallen ist, oder ob ich einfach so in der Geschichte drin war und weiterlesen musste, dass ich es mir nicht merken konnte. :D

Bis demnächst,

eure Lisa

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