Freitag, 8. April 2016

Rezension: "Royal Desire" von Geneva Lee

Hallo zusammen!

Nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich endlich mit einer neuen Rezension zurück! Leider bin ich durch die Arbeit und private Termine nicht besonders viel zum Lesen gekommen, daher hat es sehr lange gedauert, bis ich dieses Buch beenden konnte.


Autor: Geneva Lee
Originaltitel: Conquer Me
Deutscher Titel: Royal Desire
Verlag: blanvalet
Format: Broschiert
Seitenzahl: 384
Preis: 12,99€
Bewertung: 3 von 5 Sternen

Um was geht es?
Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?
 

Meine Meinung: 
Ich bin wirklich hin- und hergerissen, was dieses Buch angeht. Auch der erste Teil (die Rezension dazu findet ihr hier) konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen. Im zweiten Teil fällt einem als allererstes ins Auge, dass dieser noch vulgärer geschrieben ist als der erste. Das fand ich im ersten schon etwas zu viel des Guten, aber hier ist es sehr extrem. Das verdirbt einem - zumindest mir - ein bisschen den Spaß am Lesen. Wie schon beim ersten Teil erwähnt mag ich Bücher dieser Art wirklich sehr gerne, aber ich mag es nicht, wenn mit gewissen Wörtern nur so um sich geschmissen wird. Klar, dass es nicht immer in gesitteter Sprache zugeht, aber wie gesagt, ich finde es einfach sehr übertrieben.
Was mir auch extrem aufstößt ist diese starke Ähnlichkeit zu "Shades of Grey". Immer wieder finde ich Parallelen zu den Büchern. Und zwar nicht unerheblich. Ich glaube, ich habe schon einmal gesagt, dass es logisch ist, dass Bücher desselben Genres nicht immer total individuell sind und dass man vieles einfach schon mal irgendwo gelesen hat. Aber diese Ähnlichkeiten sind einfach frappierend und ich habe nicht selten die Augen verdreht, weil es mich genervt hat. 
Auf der anderen Seite gibt es dann wieder Dinge, bei denen ich total dahinschmelze. Eine Stelle in dem Buch hat mir vor Rührung die Tränen in die Augen getrieben. Leider war es ziemlich am Ende, aber es hat das Ruder ein wenig herumgerissen. Auch zwischendurch kamen immer mal wieder kleine Lichtblicke, die ich wirklich schön fand. 
Außerdem fand ich, dass es diesmal auch mehr Spannung gab, denn es kamen noch so einige Geheimnisse ans Licht. Auch Pepper, eine Möchtegernkonkurrentin von Clara, spinnt ihre Intrigen, was dem Ganzen ein bisschen Pepp bringt (Der Wortwitz ist mir übrigens erst beim erneuten Durchlesen aufgefallen, aber ich dachte, ich lasse es passenderweise mal so stehen). 
Um mal auf Clara zu sprechen zu kommen, sie hätte ich am Anfang gerne gegen die Wand geklatscht, ganz ehrlich. Ihre Einstellung war so richtig "ach, ich kann ja doch nicht ohne ihn, dann kann ich ihm auch gleich einfach alles verzeihen". Und irgendwie haben die beiden auch in sehr vielen unpassenden Situationen miteinander geschlafen, wo "normale" Menschen sich einfach nur in die Arme schließen würden. Einfach so Momente, wo niemand dafür in der Stimmung sein kann. Meiner Meinung nach. Natürlich kann man das auch anders sehen.

Wie schon gesagt, ich weiß wirklich nicht so richtig, was ich von dem Buch halten soll. Und es tut mir persönlich sehr leid, weil mir die Autorin selber sehr sympathisch ist. Ich werde dem dritten Teil noch eine Chance geben. Und auch den Büchern über Belle, denn um es nicht zu tun bin ich zu neugierig und dafür waren die Bücher dann auch doch zu gut. 

Schönes Wochenende euch!

Eure Lisa 

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