Dienstag, 14. Juni 2016

Rezension: "Opposition" von Jennifer L. Armentrout


Autor: Jennifer L. Armentrout
Originaltitel: Opposition
Deutscher Titel: Opposition - Schattenblitz
Verlag: Carlsen
Format: Gebunden
Seitenzahl: 416
Preis: 19,99€
Bewertung: 5 von 5 Sternen

Um was geht es? 
Katy kann noch immer nicht fassen, dass Daemon sie verlassen und sich der Armee der Lux angeschlossen hat. Seit deren Invasion ist ein Krieg ausgebrochen, der schon viele Menschenleben gekostet hat. Niemand ist mehr sicher, doch um der schwangeren Beth zu helfen, wagt Katy sich aus dem Haus. Als ihr größter Wunsch in Erfüllung geht und sie Daemon begegnet, scheint dieser jegliche Gefühle für sie verloren zu haben. Katy muss herausfinden, ob noch etwas von dem Daemon, den sie liebt, in ihm steckt – bevor alles verloren ist.

Meine Meinung: 

Nachdem der vierte Band ja bekanntlich mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger aufgehört hat, war ich sehr gespannt, wie sich die Geschichte im letzten Band entwickeln wird. Es ist schwer, meine Meinung zu diesem Buch loszuwerden, ohne zu spoilern, aber ich gebe mein Bestes. 
Der finale Band enthält definitiv viel Spannung. Dadurch, dass Daemon, Dee und Dawson spurlos verschwunden sind, fragt man sich, ob das Ganze überhaupt ein gutes Ende nehmen kann. Teilweise dachte ich, es endet mit so einem Schockmoment à la "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung". Wer das Buch gelesen hat, weiß sicher ganz genau, worauf ich anspiele. Natürlich werde ich nicht verraten, ob es tatsächlich so endet. Nur so viel: Ich habe mir den Schluss ein klein wenig anders vorgestellt. Nicht drastisch anders, aber mir hat eine Kleinigkeit gefehlt, die in meinem Kopf einfach schon Formen angenommen hat. Aber es kommen definitiv einige Überraschungen auf einen zu. Sowohl positive als auch negative. Und ich muss sagen, eine Sache bezüglich Katys Mutter hat mich ziemlich umgehauen, weil ich damit nicht gerechnet habe.

Zu den Charakteren: Was ich an Katy so toll finde, ist, dass man sich irgendwie mit ihr identifizieren kann. Wenn man jetzt mal von der Tatsache absieht, dass sie ein Hybrid ist. Aber einfach ihre nerdige Art, wie sie Bücher liebt und ihren Blog. Und wie sie immer wieder Dinge aus ihrem Leben mit Dingen aus Büchern oder Filmen vergleicht. Sie wirkt einfach so authentisch, weil sie ihr ganzes Leben und alles was passiert selber für so unwahrscheinlich hält.
Und zu Daemon muss ich glaube ich nicht viel sagen. Der gleiche, arrogante und trotzdem liebenswerte Typ wie immer. Beth und Dawson werden mir beide immer sympathischer. Ich mag Beths ruhige Art. Genauso hab ich Archer ins Herz geschlossen, auch wenn er sich in sehr unpassenden Momenten in die Köpfe anderer schleicht. Und Luc, ja, Luc ist eben Luc. Aber ich mag ihn, auf eine komische Art und Weise.
Dee könnte ich, wenn ich ehrlich bin, in diesem Teil fast hassen. Unglaublich, aber wahr. Allerdings nur zeitweise. Wieso? Lasst euch überraschen. 

Zum Schreibstil: Ich liebe J.L.s Humor! Im Ernst. Das ist einfach auch genau meiner. Das mag natürlich auch daran liegen, wie sie ihre Figuren gestaltet, aber gerade das finde ich so toll daran. Eben genau das WIE. Und es ist einfach alles vertreten. Sie kann über witzig hin zu ernst, romantisch, erotisch und manchmal treibt sie einem auch die Tränen in die Augen. Bei diesem Teil war ich oft wütend. Aber ich musste auch einige Male schlucken, weil ich fast (tatsächlich nur fast) geheult hätte. Aber herzlich lachen konnte ich auch. Und Gefühle so authentisch zu transportieren, das hat nicht jeder drauf.

Ich finde das Fiinale grandios. Wie gesagt, ein einziger, winziger Abzug dafür, dass das Ende anders ist als ich es mir gewünscht hätte. Aber das ist MEINE Vorstellung davon, deshalb ist das Ende nicht schlecht, geschweigedenn das Buch. Ich bin begeistert und freue mich sowohl auf die Geschichte aus Daemons Sicht, als auch auf weitere Bücher der Autorin. Sie wird definitiv Stammgast in meinem Bücherregal.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend,

eure Lisa

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