Samstag, 17. Dezember 2016

Adventskalender - 17. Türchen

Halli hallo!

Eine Woche noch! Dann ist schon Heiligabend. Nicht zu fassen. Ich hoffe, ihr seid meine täglichen Beiträge noch nicht satt. Und ich hoffe natürlich, dass für euch das ein oder andere Buch dabei ist, das dann eventuell auch auf der Wunschliste für Weihnachten landet?! :D

Darum machen wir auch direkt weiter mit dem nächsten Türchen.


Heute möchte ich euch "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham vorstellen. 


Mir sind gerade, als ich das Buch zur Auffrischung nochmal durchgegangen bin, gewisse Parallelen zu "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag aufgefallen. Kann natürlich Zufall sein und ich muss auch ehrlich zugeben, dass es mir beim Lesen von Letzterem überhaupt nicht bewusst war. Aber zum einen hätten wir da den Namen der Protagonistin: Tessa. Zum anderen geht es um Krebs. Und darum, dass die Protagonistinnen beide den Kampf dagegen verlieren werden, wie die Ärtze sagen. Außerdem verlieben sich beide. 
Jetzt bin ich gerade etwas verunsichert. Aber trotzdem möchte ich euch das Buch noch vorstellen, ihr könnt ja dann selber entscheiden, ob ihr es lesen möchtet, solltet ihr das von Anne Freytag (was mir im Übrigen sehr gut gefallen hat!) schon kennen. Ich habe beide gelesen und mir war es wie gesagt bis jetzt nicht bewusst. Aber die Bücher unterscheiden sich natürlich mitunter auch im Schreibstil.

Kommen wir aber jetzt zu "Bevor ich sterbe". Es geht, wie bereits erwähnt, um Tessa, die von den Ärzten die Mitteilung bekommt, dass sie den Kampf gegen die Leukämie verlieren wird. Aber Tessa möchte noch nicht sterben. Sie ist doch erst 16. Sie möchte noch so viele Dinge erleben! Also erstellt Tessa sich eine Liste mit Dingen, die sie vor ihrem Tod unbedingt noch erleben möchte. Dazu gehören Sex haben, Drogen nehmen, einmal etwas Verbotenes tun. Und Tessa wird all diese Dinge erleben! Und dann passiert etwas, wovor sie selbst große Angst hat, weil sie weiß, dass sie nicht mehr lange da sein wird und sie sich nicht sicher ist, ob das überhaupt erlaubt ist, denn irgendwie erscheint es ihr nicht gerecht. Sie verliebt sich. In ihren Nachbarsjungen. Und der kämpft um sie, mit allem, was er hat, denn er selber liebt sie abgöttisch. 

Das Buch ist unheimlich traurig und voller Emotionen. Man kann sich ja denken, worauf es hinausläuft. Aber die Reise dorthin ist schön und lesenswert. Denn es geht wirklich um das Leben, um das Hier und Jetzt und nicht um den Tod, der unwillkürlich folgen wird. Man sollte leben, solange man kann. Und mit leben meine ich auch ERleben. Denn zu leben bedeutet nicht, einfach nur zu existieren.

Die Geschichte geht ans Herz. Und an dieses möchte ich sie euch legen. Haltet die Taschentücher bereit!

Eure Lisa.

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