Montag, 19. Dezember 2016

Adventskalender - 19. Türchen

Huhu!

Heute kommt der Post leider etwas verspätet, weil ich eher einfach nicht dazu gekommen bin, geschweigedenn planen konnte. Ich hoffe, dass ich alle anderen Posts für den Kalender heute noch fertig bekomme, sonst kriege ich ein Problem :D Ist gar nicht so einfach, 24 Posts in einem Monat fertig zu machen. Zumindest für mich nicht. Soll ja Menschen geben, die tagtäglich posten. Könnte ich mir für mich nicht vorstellen. Wie sieht das bei euch so aus?

Kommen wir zum eigentlichen Thema:


Heute möchte ich "P.S. Ich liebe Dich" von Cecelia Ahern vorstellen. Ich tippe mal schwer darauf, dass sehr viele von euch die Geschichte kennen. Sei es, weil sie den Film geguckt haben, oder weil sie das Buch gelesen haben. Aber unbekannt ist sie definitiv nicht.


Das Buch handelt von Holly und Gerry, die unheimlich glücklich miteinander sind und für immer zusammenbleiben möchten. Aber dann stirbt Gerry an einem Gehirntumor. Doch dann tauchen Briefe von Gerry auf, der all das für Holly geplant hat. Er hilft ihr damit ins Leben zurück. Und jeder einzelne Brief ist mit den Worten "P.S. Ich liebe Dich" unterzeichnet.

Holly vermisst Gerry schrecklich. Sie ist am Boden zerstört. Er war ihr Ein und Alles. Jeder noch so kleine Winkel erinnert sie an ihn. Aber die Briefe helfen ihr dabei, die Realität zu verarbeiten und ihr ein wenig zu entfliehen. Sie lernt, neu zu leben. Sie lernt sich vor allem selber besser kennen. Und die Briefe geben ihr das Gefühl, dass Gerry sie nicht verlassen hat, sondern dass er immer noch bei ihr ist. Und sei es nur in ihrem Herzen.

Ich habe beim ersten Brief Rotz und Wasser geheult. Das Buch ist so wunderschön und traurig zugleich. Und dabei konnte ich damals, als ich das Buch gelesen habe, so extrem tiefe Gefühle wie Holly sie hatte, noch gar nicht richtig nachvollziehen. Aber es hat trotzdem sehr viel in mir berührt. Vor allem finde ich, dass das Thema Tod mit dem Buch auf eine sehr schöne Art und Weise aufgegriffen wird. Sofern das Thema schön sein kann. Aber es zeigt halt eben auch, dass das eigene Leben weitergeht. Weitergehen MUSS. Und vor allem, dass der geliebte Mensch, um den man trauert, nicht wollen würde, dass man seine Zeit nur noch damit zubringt. Er möchte, dass man sein Leben weiterlebt. Dass man lacht und liebt. Und ich finde, das wird hier wunderbar übertragen.

Ein wirklich sehr schönes Buch mit Gänsehautfeeling.

Habt eine schöne Woche!

Eure Lisa

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