Dienstag, 20. Dezember 2016

Adventskalender - 20. Türchen

Hallo ihr Lieben!

Nur noch fünf Beiträge, diesen eingeschlossen, dann seid ihr meinen täglichen Spam los. :D Mich würde mal interessieren, ob euch der Kalender bisher gefallen hat, ob ihr Verbesserungsvorschläge habt (vielleicht für's nächste Jahr) oder auch ob ihr ihn total überflüssig fandet. Sagt gerne eure ehrliche Meinung, aber bitte bleibt lieb :)

Heute ist Türchen Nr. 20 dran:


Ich würde euch gerne "Duplik Jonas 7" von Birgit Rabisch vorstellen.


Wir haben das Buch damals in der Schule durchgenommen. Und ich muss sagen, mir hat es zu der Zeit nicht gefallen. Aber da war ich in einem "Null Bock"-Alter und fand es total bescheuert, sobald wir in der Schule Bücher lesen mussten. Ich habe zwar damals schon gerne gelesen, fand aber immer, dass Lehrer grundsätzlich blöde Bücher aussuchen. Außerdem mochte ich die Lehrerin, die die Geschichte mit uns gelesen hat, überhaupt nicht. Und dann habe ich mich einfach sehr gerne schon mal quergestellt.

Aber ich würde euch das Buch nicht vorstellen, wenn ich es nicht als sinnvoll erachten würde. Denn nach ein paar Jahren ist der Sinn des Buches durchgesickert und heute habe ich eine ganz andere Sichtweise darauf.

"Duplik Jonas 7" handelt, wie der Titel schon sagt, von Jonas. Jonas ist ein Duplik. Er lebt mit vielen anderen seiner Art in einem sogenannten Hort. Er ist dazu verpflichtet, Sport zu machen und allgemein auf seine Ernährung und Gesundheit zu achten. Die einzige Bedrohung, die es in dieser heilen Welt gibt, ist der FRASS. Das ist eine sehr plötzlich auftretende Krankheit, die jegliche Organe und Körperteile befallen kann. Die einzige Heilmethode besteht darin, befallene Teile zu entfernen. Eines Tages ist auch Jonas vom FRASS befallen.

Die sowohl traurige als auch schreckliche Wahrheit, die hinter dieser Krankheit steckt: Die Dupliks, die im Hort leben, dienen nur als Ersatzteillager für kranke Menschen in der normalen Welt. Aber keiner von ihnen weiß es. Bis nach und nach alles ans Licht kommt.

Im Groben kann man sagen, dass es um den Fortschritt der Technik und um die daraus möglicherweise resultierenden fatalen Folgen geht. Und ich denke, wenn es den Wissenschaftlern möglich wäre, würden sie eine solche Parallelwelt erschaffen. Und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Geschichte hier ähnlich ablaufen würde. Ein Menschenleben scheint ja auch hier mittlerweile kaum mehr etwas wert zu sein. Aktuell muss man sich ja zum Beispiel nur die Lage in Aleppo anschauen...

Ich finde das Buch lesenswert. Ist vielleicht nicht für jedes Alter zu empfehlen (mein damaliges Alter war jedenfalls nicht das richtige), aber ich denke ab 15 ist es durchaus in Ordnung.

Habt noch einen schönen Abend, ihr Lieben!

Eure Lisa

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