Freitag, 9. Dezember 2016

Adventskalender - 9. Türchen

Huhu!

Ohne viel vorher zu schreiben, komme ich direkt zur Sache, denn heute ist Türchen 9 an der Reihe!


Heute möchte ich euch "Numbers" von Rachel Ward vorstellen.


Vom Titel her hätte ich etwas ganz anderes erwartet, als es im Endeffekt war. Irgendwas mit Computern und komplizierten Algorythmen. Aber: Das meine ich keinesfalls negativ, denn nachdem ich einmal in die Geschichte reingekommen bin, fand ich sie wirklich sehr cool. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie. Die anderen beiden Teile besitze ich noch nicht, aber sie stehen noch auf meiner Wunschliste, denn ich würde sehr gerne wissen, wie es weitergeht. Aber erst mal erzähle ich euch, um was es hierbei überhaupt geht:

"Numbers" handelt von Jem. Jem, die eine ganz besondere Fähigkeit hat. Eine Fähigkeit, die sie selber als Fluch ansieht. Denn wenn sie andere Menschen anblickt, sieht sie Zahlen. Genau genommen sind diese Zahlen ein Datum. Das Todesdatum des jeweiligen Menschen. Seit Jem herausgefunden hat, wofür die Zahlen stehen, die sie sieht (und das hat sie auf eine weniger schöne Art herausfinden müssen), ist sie am liebsten allein. Sie möchte nicht wissen, wann die Menschen sterben. Sie möchte keine Freunde haben, von denen sie weiß, wann sie sterben und dass es vielleicht sogar schon sehr bald ist. Doch dann lernt Jem Spinne kennen. Und plötzlich ist sie gar nicht mehr gerne alleine. Sie fühlt sich sehr wohl in seiner Gegenwart. Als Jem und Spinne dann aber gemeinsam beim London Eye sind, sieht Jem überall das gleiche Datum. Heute. Sie weiß, dass etwas Schreckliches passieren wird. Also fliehen sie und Spinne und werden ab sofort gejagt. Denn das Unglück geschieht und die beiden werden dafür verantwortlich gemacht, da sie allem Anschein nach wussten, dass es passieren wird. Und wer würde Jem schon glauben?

Ich fand die Idee echt faszinierend. "Cool" möchte ich nicht wirklich sagen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es cool ist, sehen zu können, wie lange andere noch zu leben haben. Einerseits hat man dann die Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten und der Mensch wird nicht von jetzt auf gleich aus deinem Leben gerissen. Aber andererseits möchte man das doch dann um jeden Preis verhindern. 

Das Buch ist finde ich gut geschrieben. Jem und Spinne auf ihrer Reise zu begleiten ist spannend. Außerdem lernen sie noch andere Leute kennen und auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz. Allerdings hat mich das Ende sehr unerwartet getroffen. Ich habe wirklich geheult. Wenn ihr es lest, werdet ihr verstehen, wieso.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

Eure Lisa

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