Donnerstag, 12. Januar 2017

Rezension: "A Boy Called Christmas" von Matt Haig


Autor: Matt Haig
Titel: A Boy Called Christmas
Verlag: Canongate Books Ltd.
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 265
Sprache: Englisch
Preis: 6,99€
Bewertung: 5 von 5 Sternen

Um was geht es? 


Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch. 


Meine Meinung: 

Auch, wenn Weihnachten gerade vorbei ist, finde ich, dass dieses Buch richtig Lust darauf macht. Es ist so wunderschön und ergreifend. Außerdem ist es richtig schön illustriert, was gerade auch für Kinder toll ist, um noch tiefer in die Geschichte einzutauchen.
Ich finde, das Buch enthält viele weise Worte. Es ist sehr lehrreich, was das Leben angeht, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene, denn auch diese können sich die Worte mal zu Herzen nehmen.
"To see something, you have to believe in it. Really believe in it."
"An impossibilty is just a possibilty you don't understand yet."
Das Buch geht einem wirklich ans Herz. Das ist definitiv eine Geschichte, die ich später auch meinen eigenen Kindern vorlesen möchte, damit sie niemals den Glauben an das Unmögliche und an sich selbst verlieren.
"'Sometimes', she said, as her eyes shone wide and bright, 'people look up to people not for who they have been, but for what they could become. For what they know they could be. [...]'"
Der kleine Nikolas, um den es hier geht, verliert nicht die Freude am Leben oder den Glauben an das Unmögliche, Magische, obwohl ihn so schwere Schicksale ereilen. Und ich finde, das ist eine ganz wichtige Botschaft. Ich könnte die ganze Rezension mit Zitaten vollschreiben (was ihr vielleicht an den ganzen kleine Eulen am Rand des Buches sehen könnt), einfach nur, weil so viele wundervolle Worte gesagt werden. Aber ich möchte ja auch nicht alles vorwegnehmen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Vor allem an alle, die manchmal einfach an sich selber zweifeln und gerne den Glauben an das Unmögliche wiederfinden möchten. 

Das Buch wurde ja ziemlich gehypt die Wochen vor Weihnachten. Und ich hatte schon die Befürchtung, dass es so ist, wie so oft: Dass ich total enttäuscht werde, weil ich mir mehr erhofft hatte. Aber diesmal wurde ich keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil. Ich war restlos begeistert. Ich finde, dass die Geschichte auch nicht zu beschönigend geschrieben ist, aber trotzdem ist sie für Kinder geeignet. Außerdem ist sie an einigen Stellen sehr witzig und ich musste das ein oder andere Mal doch schmunzeln. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "The Girl Who Saved Christmas". Mal schauen, ob sie genauso gut geschrieben ist, oder ob die Luft dann raus ist. 

Habt ihr "A Boy Called Christmas" schon gelesen? Was haltet ihr davon?

Ich wünsche schon mal vorab ein schönes Wochenende, ist ja nicht mehr lang :)

Eure Lisa 

 

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