Sonntag, 28. Mai 2017

Stephen King Mai #skm17 - Fragerunde 3



Auf geht’s in die nächste Fragerunde zum #skm17. Auch diese Fragen liegen schon wieder eine Woche zurück, aber ich wollte nicht beide Fragerunden direkt hintereinander auf den Blog „knallen“, darum habe ich bewusst etwas Zeit dazwischen gelassen.


Ich habe „Die Arena“ Anfang der Woche beendet. Die Rezension dazu findet ihr HIER.


Den Protagonisten in „Die Arena“ herauszukristallisieren, gestaltet sich meines Erachtens nach etwas schwierig. Viele Personen spielen dort eine große Rolle. Natürlich gibt es auch solche, bei denen man weiß, dass sie definitiv Nebenfiguren sind. Ich würde behaupten, Dale Barbara und Big Jim sind so ziemlich die Hauptfiguren. Jedenfalls werde ich mich jetzt einfach mal an die beiden halten, sonst würde das Ganze den Rahmen sprengen.
Barbie mag ich sehr gerne. Er hat viel erlebt, auch nicht so schöne Dinge, aber er ist ein aufrichtiger und guter Mensch. Außerdem versucht er alles, um das Rätsel um den Dome zu lösen. Er setzt dafür sogar sein Leben auf’s Spiel. Barbie ist so ein Mensch, in den man sich im wahren Leben echt so ein bisschen verlieben könnte. Nicht perfekt, aber trotzdem perfekt genug.
Big Jim dagegen ist das genaue Gegenteil von Barbie. So ein widerlicher Mensch. Er denkt nur an sich, sogar sein eigener Sohn ist ihm egal. Er benutzt andere, er führt sich regelrecht als Diktator auf. Ich hatte die ganze Zeit so einen Hass auf ihn. Keiner ist grausamer als er, und in diesem Buch haben viele Menschen viele grausame Dinge getan, aber Big Jim toppt echt alles. Und er wird auch so richtig ekelhaft beschrieben. Man möchte ihm an die Kehle springen und selber viele grausame Dinge mit ihm tun.


Leider ist mir keine bestimmte Textstelle im Kopf geblieben, was aber daran liegt, dass ich seitdem schon wieder zwei andere Bücher gelesen habe und gerade beim dritten bin. Trotzdem gab es einige Stellen, die wirklich gut geschrieben waren. Entweder, weil sie einfach so wahr waren und man sie gut auf die eigene Lebenssituation übertragen konnte, sie irgendwie richtige Lebensweisheiten waren. Oder weil sie unheimlich gut geschrieben waren. Einfach von der Story her.
Das einzige, was mich gestört hat, war das extreme Bibelgequatsche. Scheinbar sind alle in Chester’s Mill sehr gläubig. Mir persönlich war das schon etwas zu viel.

So, das war’s auch schon wieder.

Habt noch einen schönen Sonntag!

Eure Lisa

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